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Schweizer Meister Forster feiert ersten Saisonsieg bei EKZ CrossTour in Eschenbach
Christopher am 10.12.2018 um 08:26 (UTC)
 

Im schweizerischen Eschenbach fand gestern der vorletzte Lauf der EKZ CrossTour statt, auch in der Schweiz hatte man mit den Trainingslagern zahlreicher Fahrer zu kämpfen. So startete David Van der Poel, der die Gesamtwertung der Serie anführt, in Overijse und nicht in Eschenbach. So konnte am Ende der Schweizer Meister Lars Forster seinen ersten Saisonsieg einfahren. Der Lokalmatador verwies Quinten Hermans und den Deutschen Sascha Weber auf die Plätze.
Zunächst war es vor allem der belgische Topfavorit Quinten Hermans, der das Rennen schnell machte und früh eine Entscheidung suchte. Nur der Deutsche Sascha Weber, der Tscheche Jan Nesvadba und eben Schweizermeister Lars Forster blieben in der ersten Rennhälfte mit dem Belgier auf Tuchfühlung. Kurz nach Rennhälfte schloss dann Forster endgültig zur Spitze auf, attackierte sogleich im folgenden Anstieg und schaffte mit einer einwandfreien Fahrt im technisch sehr anspruchsvollen Schräghang einige Meter zwischen sich und seine Verfolger zu legen. Die Lücke, welche zunächst nur wenige Meter gross war, wuchs Sekunde um Sekunde an und Forster bewies vor allem in der Abfahrt sein Können, als er im Gegensatz zu seinen Verfolgern immer auf dem Rad blieb. Einzig in der letzten Runde meisterte er den Schräghang zu Fuss. "Ich sah, dass ich einen beruhigenden Vorsprung hatte und wollte kein Risiko mehr eingehen."
Trotz der sicheren und langsameren Variante hatte der Schweizer im Ziel eine halbe Minute Vorsprung auf den belgischen Topfahrer Quinten Hermans und weitere 18 Sekunden auf den Deutschen Sascha Weber. "Das Publikum war grossartig und es hat extrem Spass gemacht, hier zu fahren", sagte Forster bei der Siegerehrung. Er sei auch nicht unbedingt immer mit grösstem Risikoeinsatz die Abfahrt runtergefahren. Seine Devise lautete eher "möglichst wenig Fehler machen und dabei schnell sein". Eine Taktik, die sich am Ende ganz zur Freude des Heimpublikums voll auszahlte.
Prominentester Abwesender im Eliterennen der Herren war der Gesamtführende David Van der Poel. Trotz seiner Abwesenheit in Eschenbach bleibt der Niederländer, der in dieser Saison bereits zwei Siege und einen zweiten Platz bei der EKZ CrossTour feiern konnte, auch für das letzte Rennen in Meilen, am 2. Januar, im Leadertrikot. Mit 55 Punkten Rückstand folgt auf Platz zwei bereits der Schweizer Lars Forster.

Anmerkung: Das Foto von ist von radsportphoto.net / Steffen Müssiggang / EKZ Cross Tour Pressemitteilung - Danke dafür!
 

Toon Aerts meistert den Schlamm von Overijse
Christopher am 09.12.2018 um 19:43 (UTC)
 

Toon Aerts hat in Overijse das älteste belgische Crossrennen gewonnen. Der Telenet Fidea Lions verwies beim Druivenveldrit Michael Vanthourenhout und Corne van Kessel auf die Plätze.
Mathieu Van der Poel und Wout van Aert verweilen weiter in Spanien, Toon Aerts aber trat für den Renntag in Overijse die Rückreise an und startete somot als Topfavorit.
David Van der Poel war der schnellste Starter und hatte Aerts direkt an seinem Hinterrad. Nach einer Runde verlor der Niederländer Van der Poel aber den Anschluss an die Spitze und sollte im Rennverlauf keine Rolle mehr spielen. Aerts hingegen blieb vorne, lies sich aber mit seiner entscheidenen Attacke auf dem schlammigen Rundkurs aber noch Zeit. Michael Vanthourenhout, Jim Aernouts, Tim Merlier, Corné van Kessel und der Deutsche Meister Marcel Meisen bildeten nach zwei Runde die Führungsgruppe, nach einer ersten Tempoverschärfung von Aerts fielen Aernouts und Merlier aber zurück.
Wenig später spielten die Telenet Fidea Lions dann aber wie letzte Woche in Mol, ihre Überzahl wieder aus. Aerts attackierte erneut und Van Kessel lies die Lücke auf gehen, der Belgier war damit kurz vor der Hälfte des Rennens alleine an der Spitze. Die Verfolger um Van Kessel, Vanthourenhout und Meisen blieben noch ein paar Runden zusammen. In den letzten zwei Runden war es aber der Marlux Bingoal Fahrer Michael Vanthourenhout der sich den zweiten Platz hinter dem Spitzenreiter sichern konnte. Für Toon Aerts waren es nach den beiden Weltcups in den USA und dem Koppenbergcross der vierte Saisonsieg. Vanthourenhout und Van Kessel belegten die weiteren Podiumsplätze. Marcel Meisen verpasste dieses als vierter, zeigte aber erneut ein gutes Rennen. Kevin Pauwels wurde nach einer starken zweiten Rennhälfte noch fünfter.
 

Zweiter Saisonsieg von Laurens Sweeck in Essen
Christopher am 08.12.2018 um 18:22 (UTC)
 

Laurens Sweeck hat den Brico Cross im belgischen Essen gewonnen und damit seinen zweiten Saisonsieg eingefahren. Der Fahrer vom Pauwels-Sauzen Vastgoedservice Team setzte sich noch vor der Hälfte des Rennens vom Rest des Starterfeldes ab.
Erstmal seit Jahren gehörte der Renntag in Essen keinem Klassement mehr an, aus der DVV-Trofee schied man in diesem Jahr aus. Auf das Starterfeld hatte diese keine positiven Auswirkungen, wie schon letztes Wochenende blieben die Topfahrer wie Mathieu Van der Poel und Wout van Aert dem Rennen fern.
Entsprechend ruhig ging es zu Rennbeginn zu, das Tempo war in der ersten Runde nicht sonderlich hoch und Tim Merlier führte das gesamte Feld nach einer Runde an.
Die erste richtige Attacke im Rennverlauf sollte auch direkt die erfolgreiche sein, Laurens Sweeck setzte sich an die Spitze und zog vorne seine Runden. Dahinter bildete sich eine Verfolgergruppe die von der Fahreranzahl von Runde zu Runde variierte. Vorne war schnell klar, dass nur noch Defekt oder Sturz-Pech Sweeck vom Sieg abhalten könne. Dahinter bildete sich im Finale um Platz zwei eine Verfolgergruppe mit Kevin Pauwels, Tom Meeusen, Gianni Vermeersch, Thijs Aerts, Jim Aernouts, David Van der Poel und Daan Soete. In der vorletzten Runde setzten sich Vermeersch und Aernouts dann aus dieser ab und schienen Platz zwei unter sich auszumachen, doch in der letzten Runde bekamen die beiden dann noch die Gesellschaft von Van der Poel. Sweeck feierte vorne währenddessen seinen zweiten Saisonsieg und Vermeersch sprintete vor Van der Poel und Aernouts auf den zweiten Platz. Der Drittplatzierte Niederländer waren der einzige Nicht-Belgier unter den ersten zehn.
 

Corne van Kessel und Telenet Fidea Lions feiern in Mol
Christopher am 02.12.2018 um 19:03 (UTC)
 

Corne van Kessel hat den Zilvermeercross in Mol gewonnen und damit seinen zweiten Saisonsieg feiert. Seine beiden Teamkollegen Jim Aernouts und Thijs Aerts vervollständigten das Podium und sorgten für ein Telenet Fidea Fest in Mol.
Zu Beginn des Rennens bildete sich eine neun köpfige Spitzengruppe, in welcher die Telenet Fidea Lions bereits mit dem späteren Podium vertreten waren und schon früh diese Überzahl ausnutzen. Der spätere Sieger Van Kessel verkleinerte die Spitzengruppe mit einer ersten Attacke auf fünf Fahrer. Van Kessel, Aernouts und Aerts hatten dann noch die Gesellschaft vom Corendon-Circus Duo David Van der Poel und Tom Meeusen. Letzterer schien dann der stärkste Fahrer im Feld zu sein und konnte sich kurzfristig alleine an die Spitze setzen, wurde nach einer Runde aber wieder von Van Kessel und Aernouts eingeholt. Der Niederländer Van Kessel attackierte und sein Teamkollege Aernouts lies die Lücke auf gehen, wodurch die Vorentscheidung gefallen waren. Meeusen konnte nach seiner Attacke nicht mehr antworten und verlor innerhalb einer halben Runde fast 30 Sekunden auf den Spitzenreiter. Der Belgier spielte keine Rolle mehr im Kampf um das Podium. Aerts, Aernouts und Van der Poel bildeten die erste Verfolgergruppe mit 15 Sekunden Rückstand nach vorne. Die Telenet Fieda Lions ließen hier Van der Poel die Arbeit machen und konnten so Kräfte sparen welche sie in den letzten zwei Runden dann nutzen konnten um das komplette Fidea Podium komplett zu machen.

Anmerkung: Das Foto von ist von Bart Hazen - Danke dafür!
 

Marcel Meisen siegt souverän in Bensheim
Christopher am 02.12.2018 um 18:58 (UTC)
 

Der Deutsche Meister Marcel Meisen hat den internationalen Renntag im hessischen Bensheim souverän gewonnen. Im Januar krönte sich der Stolberger auf selber Strecke zum nationalen Meister, heute gewann er vor den beiden Belgiern Jens Adams und Nicolas Cleppe.
Der Deutsche Vize-Meister Sascha Weber eröffnete das Rennen gewohnt schnell und überraschte damit den Rest des internationalen Starterfeldes. Zum Ende der ersten Runde konnte Marcel Meisen dann aber zum Spitzenreiter aufschließen und diesen auch direkt hinter sich lassen. Für den Deutschen Meister begann nun ein einsames Rennen an der Spitze. Weber fiel im Hintergrund weiter zurück, die beiden Belgier Jens Adams und Nicolas Cleppe waren die ersten Verfolger des Spitzenreiters. Meisen fuhr an der Spitze aber ein fehlerfreies Rennen und sein Sieg kam nie in Gefahr. In der letzten Runde konnte er schon Tempo rausnehmen und am Ziel seinen dritten Saisonsieg feiern. Nach dem Sieg in München Ende Oktober gewann der Corendon Circus Fahrer damit in Bensheim auch den zweiten internationalen Renntag in Deutschland. Im Kampf um Platz zwei gab es im Rennverlauf mehrfach Positionswechsel am Ende aber war es Jens Adams der genau wie tagszuvor in Hasselt zweiter wurde, Nicolas Cleppe belegte Platz drei. Die beiden Franzosen Francis Mourey und Antonine Benoist vervollständigten die Top 5 in Bensheim, welche Sascha Weber als sechster knapp verpasste.
 

Kevin Pauwels feiert in Hasselt ersten Sieg nach fast drei Jahren
Christopher am 01.12.2018 um 18:19 (UTC)
 

Kevin Pauwels hat die Soudal Classics in Hasselt gewonnen, der Belgier setzte sich zu Beginn des Rennens solo an die Spitze und fuhr zu seinem ersten Sieg seit Februar 2016.
Schon vor dem Start war klar, dass heute die Fahrer aus der zweiten Reihe eine Chance auf den Sieg bekommen würden. Mathieu Van der Poel, Wout van Aert und Toon Aerts werden auf Grund von Trainingslagern die nächsten zwei Wochenende keine Rennen bestreiten. In Hasselt setzte sich Kevin Pauwels mit dem Startschuss an die Spitze und konnte schnell eine kleine Lücke reissen, gegen Ende der ersten Runde schlossen aber Tom Meeusen, David Van der Poel, Tim Merlier und Eli Iserbyt nach vorne auf.
In der zweiten Runde konnte Pauwels erneut eine kleine Lücke reissen, sein Teamkollege Iserbyt störte die Verfolgerarbeit wodurch der Spitzenreiter Sekunde um Sekunde seinen Vorsprung vergrößern konnte. Corne van Kessel, der letzte Saison in Hasselt gewinnen konnte, versuchte zur Hälfte des Rennens den Rückstand zu minimieren allerdings ohne großen Erfolg.
Aus dem Hintergrund arbeitete sich Jens Adams nach vorne und war plötzlich der erste Verfolger von Spitzenreiter Pauwels. Adams konnte das Rennen als zweiter beenden und fuhr so zu seinem ersten Podiumsplatz in dieser Saison. Auch für Kevin Pauwels ging es erstmals in dieser Saison auf das Podium und dann gleich als erster. Eli Iserbyt komplettierte das Podium. Platz vier ging an den Deutschen Meister Marcel Meisen, der sich in der zweiten Rennhälfte aus Position zehn immer weiter nach vorne gekämpft hatte und schlussendlich selbst das Podium nur knapp verpasste. Morgen startet Meisen beim internationalen Renntag in Bensheim.
 

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