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Mathieu van der Poel verteilt keine Geschenke und gewinnt auch in Otegem souverän
Christopher am 15.01.2018 um 15:05 (UTC)
 Mathieu van der Poel hat den Cyclocross im belgischen Otegem, der traditionell am Tag nach den Nationalen Titelkämpfen ausgetragen wurde, gewonnen. Der Niederländische- und Europäische Meister gewann wie so oft nach einem langen Solo und verwies Wout van Aert auf den zweiten Platz.
Zum dritten mal in Folge gewann Mathieu van der Poel den Renntag in Otegem. Eine Runde fuhr er im Dauerregen zusammen mit den anderen Startern an der Spitze und lies Toon Aerts zunächst das Tempo bestimmen, aber schon in der zweiten Runde setzte sich der Niederländer alleine an die Spitze und begann wiederum sein langes siegreiches Solo. Die ersten Verfolger um Wout van Aert, Toon Aerts und Michael Vanthourenhout versuchten zunächst den Rückstand noch gering zu halten, hatten dabei aber nicht viel Glück. Schnell hat der Spitzenreiter einen Vorsprung von 30 Sekunden, welchen er in der zweiten Rennhälfte nur noch verwalten musste. Selbst als zu Beginn der letzten Runde durch eine Windböe auf der Zielgerade die Absperrgitter umfielen und Van der Poel ausweichen musste, störte diesen seinen Rhythmus nicht mehr. Saisonsieg Nummer 24 stand am Ende souverän zu Buche. Wout van Aert wurde dahinter zum 16. mal in dieser Saison zweiter und Toon Aerts wurde hier den beiden mal wieder dritter.


 

Mathieu van der Poel und Wout van Aert verteidigen ihre Meistertitel
Christopher am 15.01.2018 um 08:10 (UTC)
 

Wenige Überraschungen bei den nationalen Titelkämpfen am Wochenende. In den meisten Ländern siegte am Ende der Favorit.
Surhuisterveen war der Austragungsort der niederländischen Meisterschaft. Erwartungsgemäß ging der Titel nur über Mathieu van der Poel und am Ende fuhr der Seriensieger auch souverän zu seinem vierten Titel in Folge. Am Start musste der Europameister noch mit einem Kettenproblem kämpfen und fiel ans Ende des Feldes zurück, arbeitete sich aber schnell nach vorne und begann bereits in der zweiten Runde sein erfolgreiches solo. Im Ziel hatte er über eine Minute Vorsprung auf Lars van der Haar. Mit David van der Poel komplettierte der Bruder des Siegers das Podium.
Mehr Wiederstand erlebte da Wout van Aert im belgischen Koksijde, doch am Ende gewann auch der Weltmeister sein Rennen. Der dritte Sieg in Folge für Van Aert bei der belgischen Meisterschaft. Lange Zeit machte ihm Lauens Sweeck das Leben aber schwer, attackierte sogar zur Hälfte des Rennens und fuhr zeitweise alleine an der Spitze. Van Aert blieb aber ruhig und fuhr die Lücke wieder zu. Im absoluten Finale fehlte Sweeck dann letztendlich die Kraft um den Titel von Van Aert zu verhindern. Bronze gewann Daan Soete.
Eine Premiere gab es in Frankreich. Steve Chainel konnte sich in Quelneuc zum ersten mal zum nationalen Meister seines Landes krönen. Der 34 jährige verwies Francis Mourey und Arnold Jeannesson auf die Plätze. Titelverteidiger Clement Venturini kam erst als sechster ins Ziel.
Nach einem Jahr Abwesenheit ist Lars Forster wieder Schweizer Meister, nachdem letztes Jahr der Titel an Julien Taramarcaz ging dieser aber seine Karriere mittlerweile beendet hat, holte sich Forster den Titel in Steinmaur erfolgreich zurück. Er verwies Simon Zahner und Severin Sägesser auf die Plätze. Ebenfalls ihre Titel verteidigten Michael Boros in Tschechien, Stephen Hyde in den USA und Ismael Esteban in Spanien.

Alle Ergebnisse der Nationalen Meisterschaften sammeln wir hier.

Anmerkung: Das Foto ist von Bart Hazen - Danke dafür!
 

Marcel Meisen erneut Deutscher Meister
Christopher am 14.01.2018 um 19:49 (UTC)
 

Marcel Meisen hat seinen Deutschen Meistertitel heute in Bensheim erfolgreich verteidigt. Der Stolberger fuhr die letzte Hälfte des Rennens solo an der Spitze und krönte sich zum dritten mal in seiner Karriere zum Deutschen Elitemeister.
Vor dem Start hatte Marcel Meisen eigentlich nur Sascha Weber als ernsthaften Konkurrenten zu fürchten. Dies sollte sich bestätigen, beide Fahrer setzten sich schnell weit vom Rest des 50 köpfigen Starterfeldes ab. Nach zwei Runden lag die Gruppe die um Platz drei kämpfen sollte, bereits mehr als eine Minute zurück. Weber fuhr seine übliche Taktik und machte von Beginn an Druck, konnte sich in den ersten Runden immer wieder leicht von Meisen absetzen, dieser fuhr die Lücken aber auch immer wieder zu. Mit nachlassenden Kräften baute Weber dann in der zweiten Hälfte des Rennens immer wieder Fahrfehler ein, so konnte Meisen in der siebten von zehn Runden davon profitieren und setzte sich alleine an die Spitze und baute den Vorsprung zu Weber schnell aus. Am Ziel hatte Marcel Meisen dann eine gute Minute Vorsprung auf Sascha Weber, der zum vierten mal in Folge Deutscher Vizemeister wurde.
Meisen zeigte sich nach dem Rennen zufrieden mit seinem neuen Titel, eine Magen-Darm-Erkrankung hatte unter der Woche seine Vorbereitung gestört und sorgte vor dem Start für etwas ungewissheit beim Titelverteidiger.
Weit hinter den ersten beiden Fahern kämpften mit Manuel Müller, Ben Zwiehoff, Max Lindenau und Yannick Gruner vier Fahrer um den dritten Podiumsplatz. In der letzten Runde hatte Deutschland Cup Sieger Manuel Müller die meisten Reserven und sicherte sich so die Bronze Medaille. Von den 50 gestarteten Fahrern blieben nur 15 ohne Rundenverlust auf den Sieger.

 

Maximilian Möbis neuer Deutscher U23 Meister
Christopher am 13.01.2018 um 18:42 (UTC)
 

Am ersten Tag der Deutschen Meisterschaften in Bensheim wurde der neue U23 Meister ermittelt, das schwarz-rot-goldene Trikot wird das nächste Jahr von Maximilian Möbis getragen.
Es entwickelte sich ein spannendes Rennen, da sich zunächst ein Trio an der Spitze zusammen fand. Möbis hatte die Gesellschaft von Niklas Märkl und Paul Lindenau. Vor allem Lindenau sorgte zu Beginn für Tempo, der letztjährige Junioren-Meister Märkl konnte dies nach drei Runden nicht mehr mitgehen und fiel zurück. An der Spitze blieb damit ein Duo um Möbis und Lindenau übrig. Nach einem Fahrfehlers von Möbis fuhr Lindenau dann zur Hälfte des Rennens solo an der Spitze und wollte von dem Fehler seines Konkurrenten profitieren. Dieser hatte kurzzeitig einen Rückstand von zehn Sekunden, fuhr diesen aber schnell wieder zu und lies Lindenau dann auch direkt stehen. Die letzten vier Runden fuhr Maximilian Möbis alleine an der Spitze und sicherte sich am Ende souverän den Meistertitel. Dahinter brach Paul Lindenau in der zweiten Rennhälfte ein wenig ein und musste seinem schnellen Start ein wenig Tribut zollen. Von hinten hatte sich mittlerweile Frederik Hähnel nach vorne gearbeitet und überholte Lindenau im Finale noch und gewann somit Silber. Für den Hamburger Lindenau blieb am Ende nur der Bronze Platz.

 

Marcel Meisen gegen den Rest - Vorschau auf die Deutsche Meisterschaft
Christopher am 11.01.2018 um 17:00 (UTC)
 Am Wochenende finden im hessischen Bensheim die Deutschen Querfeldein-Meisterschaften statt. Elf Entscheidungen werden auf dem 3 Kilometer langen Rundkurs fallen, den Höhepunkt gibt es dann am Sonntag Nachmittag wenn um 14:30 Uhr der Startschuss des Elite-Männer Rennen fällt.
Marcel Meisen startet hier nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch als haushoher Favorit. Für den Fahrer in Diensten des Steylaerts-Betfirst Teams wäre dies nach 2015 und 2017 der dritte Deutsche Meister Titel in der Eliteklasse. Den Kurs in Bensheim kennt Meisen nur teilweise, er stand hier im Dezember 2015 am Start, als in Bensheim erstmals ein internationales C2-Rennen ausgetragen wurde. Der Stolberger verpasste damals, beim Sieg von Toon Aerts, als vierter das Podium. Im letzten Jahr wurde der Kurs mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft an den Schlüsselstellen angepasst und einige neue Abschnitte wurden in den Parcours  aufgenommen. Meisen verpasste den Renntag in Bensheim letztes Jahr und kennt die neuen Passagen daher noch nicht. Technisch anspruchsvoll ist die Runde aber nicht wirklich, die ungefähr 60 Höhenmeter, die es pro Runde abzulegen gilt, werden von den Fahrer mit andauernder Renndistanz aber alles abverlangen.
Bei der Generalprobe im letzten Jahr gab es mit Wietse Bosmans und Daan Soete einen belgischen Doppelsieg, als dritter stand Sascha Weber mit auf dem Podium. Weber sollte der einzige Fahrer sein, der Meisen in Bedrängnis bringen kann. Der Saarländer wurden in den letzten drei Jahren jeweils Deutscher Vizemeister und träumt insgeheim sicherlich vom Meistertrikot. Ende Dezember schob Weber die Favoritenrolle in einem Interview mit uns aber klar zu Marcel Meisen.
Unter normalen Umständen sollte kein weiterer Fahrer in die Entscheidung um das Meistertrikot eingreifen können, nach dem Abschied von Philipp Walsleben gibt es aber in diesem Jahr für die Fahrer aus der zweiten Reihe die Chance auf die Bronzemedaille. Kandidaten hierfür sind der Deutschland Cup Gesamtsieger Manuel Müller, der insgesamt fünf Rennen der nationalen Serie gewonnen hat. Max Lindenau könnte ebenfalls nach Bronze greifen, genau so wie die Mountainbike-Spezialisten Christian Pfäffle und Wolfram Kurschat.
Bereits am Samstag um 14:50 Uhr wird ein neuer U23-Meister gesucht. Letztes Jahr in Queidersbach dominierte mit Lukas Baum, ein MTB-Fahrer, das mit 16 Fahrern extrem kleine Starterfeld. In Bensheim wird die Teilnehmerzahl nur geringfügig größer sein, 26 Namen finden sich auf der Starterliste wieder. Das Rennen ist offener als in der Eliteklasse, gleich mehrere Teilnehmer haben realitische Titelchancen. Paul Lindenau will seine letzte Chance U23-Meister zu werden unbedingt nutzen, der Hamburger fuhr vermehrt in Belgien und tankte mit souveränen Siegen beim Deutschland Cup Finale in Vechta und Herford noch einmal Selbstvertrauen. Konkurrenz kommt von Niklas Märkl, dem letztjährigen Junioren-Meister. Märkl steht seit diesem Jahr beim Devolopment Team Sunweb unter Vertag und legt den Fokus in Zukunft auf die Straße, in Vorbereitung auf die DM bestritt er nur drei Rennen, in Herford wurde er hinter Lindenau zweiter. Maximilian Möbis ist ebenfalls ein ehemaliger Junioren-Meister und hat sich nach einer Knieverletzung letzte Woche mit Rennen in den Niederlanden und Belgien zurück gemeldet.


Offizielle Homepage: https://dm2018.radcross-bensheim.de/
Startlisten: Klick
Livestream: Klick
Streckenplan: Klick (PDF)
Hashtag: #CXDM18

Wir werden auf unserem Twitter-Account @veldrijden_de über das gesamte Wochenende auf dem laufenden halten und Sonntag einige Live-Updates vom Elite-Rennen teilen.
 

Corné van Kessel mit erfolgreichem Solo in Leuven
Christopher am 07.01.2018 um 19:04 (UTC)
 

Corné van Kessel hat den Lauf der Soudal Classics in Leuven gewonnen, der Niederländer rundete sein solo siegreich ab und verwies Clement Venturini aus Frankreich auf den zweiten Platz.
Wenig große Namen in Leuven, Mathieu van der Poel (Spanien) und Wout van Aert (Griechenland) bereiten sich im warmen Süden auf die nationalen Meisterschaften am kommenden Wochenende vor, so hatten wieder einmal die Fahrer aus der zweiten Reihe die Chance sich zu zeigen. Es war der französische Meister Clement Venturini der als erster ins Gelände einbog. Venturini fährt 2018 im Dienst von AG2R und bestritt sein erstes Saison-Rennen auf belgischem Boden, nächste Woche will er seinen Meistertitel verteidigen und wird danach keine weiteren Crossrennen mehr bestreiten und sich stattdessen auf die neue Straßensaison vorbereiten. Durch sein Tempodiktat gab es auf dem schnellen Rundkurs früh eine erste Selektion. Corné van Kessel und Kevin Pauwels hielten Anschluss nach vorne. Mit Pauwels verlor der einzige Belgier dann durch den Sturz in einer Abfahrt den Anschluss, so blieb mit Van Kessel und Venturini ein Duo an der Spitze übrig. Der Niederländer von den Telenet Fidea Lions erhöhte nun Runde um Runde den Druck und als auch Venturini einen Fahrfehler begann und zu Fall kam, startete Van Kessel zur Hälfte des Rennens sein siegreiches Solo. Dahinter bildete sich zunächst eine Vierer-Gruppe mit Venturini und drei Fahrern von Marlux-Bingoal. Neben Pauwels waren noch Michael Vanthourenhout und Eli Iserbyt mit vertreten. Der Franzose konnte sich aber lösen und hinter Van Kessel zweiter werden. Vanthourenhout, der am Neujahrstag in Baal noch schwer gestürzt war, wurde dritter.
 

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